Von DSA zu SYMFORTD

SYMFORTD ist ein Blatt-und-Feder-Rollenspiel. Bei diesem Spiel gibt es einen Master oder Spielleiter.

Dieser lenkt eine Geschichte (Abenteuer), die anderen Spieler übernehmen (Spieler-)Charaktere (SC), d. h. die Rollen von Abenteurern. Der Master spielt die NSC (Nicht-Spieler-Charaktere), schildert Räume, Wetterlagen und sonstige Ereignisse.

Würfelglück spielt auch eine Rolle. Zum Beispiel bei Kämpfen. Es gibt verschiedene Spiele oder Spielsysteme mit einem meist umfangreichen Regelwerk. Ein solches Spielsystem ist „Das Schwarze Auge“ (DSA). Während meiner Tätigkeit als Leiter eines Jugendzentrums kam ich mit diesem in Kontakt. Um es auszuprobieren „überredete“ er ein paar Freunde, dies mit ihm zu spielen.

Er trat später auch (beruflich) als Mit-Veranstalter eines Fantasy-Rollenspieler-Treffens auf. In diesem Rahmen wurde auch der Fantasy-Award „Die Braunschweiger Schelmin“ geschaffen und vergeben.

Ich saß in der Jury.

Im Rahmen der Treffen lernte ich auch andere Systeme wie „Power, Plüsch und Plunder“, „Shadowrun“, „Kult“, „Vampire“ und schließlich „Cthulhu“ kennen. Einige probierte er aus. Bei Cthulhu stellte ich fest, dass dies reichlich (gelinde gesagt) fremdenfeindlich ist. Eine Beschäftigung mit dem Autor H. P. Lovecraft bestätigte dies. So entwarf ich einen Gegenentwurf zu Cthulhu: SYMFORTD. Anfangs erfand ich sogar ein eigenes System, dann stieß ich auf GURPS (Generic Univer-sal Role Playing System), adaptierte dies mit einigen Veränderungen, z. B. im Bereich Magie.

 

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