Chaymk – oder wie alles anfing…..

Dass ich meinen Schlüssel suchte, ist fast das Einzige was an dieser Geschichte nicht geflunkert ist. Wahr ist allerdings ebenfalls, dass mir durch den Kopf ging, dass ein Kobold seine Hände im Spiel haben müsse. Ich wusste genau wo ich den Schlüssel hingepackt hatte, durchsuchte alles mögliche und fand ihn dann an einer Stelle, an der ich meiner Meinung nach mehrfach gesucht hatte. Vielleicht sogar in meiner Tasche. So genau weiß ich das aber heute nicht mehr.

Nun ist ein unordentlicher Mensch wie ich ja nie verlegen darum, seine Schusseligkeit zu entschuldigen, aber gleich ein Kobold.

Ich beschäftige mich gerade mit den Anfängen von Symfortd und Kobolde, Hexen und andere Fantasy-Gestalten huschten hin und wieder durch mein Gehirn. So hat die Kobold-Tasche in diesem Vorkommnis ebenso seinen Ursprung wie die folgende Geschichte, die ich endlich mal erzählen will.

Ich hatte es eilig und der verdammte Schlüssel war nicht zu finden. Ich und suchte, und dann fand ich ihn unter einer Zeitung. Die hatte ich bestimmt schon 20-mal hochgehoben. „Da hat doch ein Kobold seine Hand im Spiel!“ entfuhr es mir.

„Oh“, kam es von meinem Bücherregal her „woher weißt Du das?“ Aus dem Nichts erschien plötzlich ein etwa 1 ½ Meter großes männliches Wesen.

Das setzte mich doch etwas in Verwirrung. „Was, wie, warum?“ stammelte ich.

„Es ist wahr. Ich heiße Chaymk, bin ein Kobold und habe meine Scherze mit Dir getrieben!“

„Und wo war mein Schlüssel?“

„Weg!“

„Wie weg?“

„In einem anderem Kontinuum!“

„Und wie kam er zurück?“

„Du hast ihn selber zurückgeholt!“

„Ich?!“

„Ja erinnerst Du Dich, dass Du Dir den Schal umgehängt hast?“

„Der Schal ist mir von mir durchs Magium gezogen wurden, daher ist er jetzt magisch. Du hattest ihn um als Du den Schlüssel dort hingelegt hast. Du hast ihn umgehängt, bevor Du die Zeitung hochgehoben habe.“

Ich nahm den Schal ab und betrachte ihn. Dann legte ich ihn auf den Tisch.

Ein wenig hatte ich erwartet, dass nun auch der Kobold verschwinden würde.

Chaymk blieb aber zunächst da. Er grinste mich an und meinte dann: „Na gut dann verschwinde ich eben.“

Er schnippte mit der Hand. Etwa einem Meter über meinem Schreibtisch mit dem Computer und all der Unordnung darauf war plötzlich ein rechteckiges Loch zu sehen, etwa einen ¾ Meter breite, und 1¾ Meter hoch. Eine Treppe schob sich langsam über den Schreibtisch hinweg zu Boden.

Chaymk betrat die Treppe, ging sie hinauf. Hinter ihm verschwand die Treppe. Oben ging er durch das Loch, das sich nach ihm wieder schloss.

Ich eilte auf meinen Balkon. Ich wohnte damals im 5. Stock. Es war nichts zu sehen.

Ich holte den Schal und hängte ihn um.

Schemenhaft war eine an die Wand angepappte Mauer zu sehen aus der plötzlich Chaymks Kopf zu sehen war.

„Hey, du lernst schnell!“

„Was ist das?“

„Ein Ghoyder! Aber was das ist, erzähle ich Dir ein anderes Mal!“

Ich Euch auch.

Vielleicht hilft Euch diese Geschichte, wenn Ihr das nächste Mal etwas sucht!